FDA fasst Viagra Information zusammen

Wofür ist Viagra gut?

Viagra ist zugelassen für die Behandlung von Männern, die Schwierigkeiten haben, eine Erektion zu erreichen oder aufrecht zu erhalten (Impotenz).

Wird meine Versicherung für die Verschreibung von Viagra aufkommen?

Die FDA hat keinen Einfluß darauf, welche Arzneimittel von Versicherungen erstattet werden und welche nicht. Bitte rufen Sie Ihre Versicherung an, wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Vertrag die Kostenübernahme deckt oder nicht.
N.B.: Ähnliches gilt auch in Deutschland, wo die Kostenübernahme auch umstritten ist.

Wie funktioniert Viagra?

Die Erektion ist das Ergebnis einer Zunahme des Blutflußes in bestimmte innere Gewebe des Penis. Viagra wirkt dadurch, daß es die Wirkung eines Stoffes erhöht, den der Körper normalerweise bei sexueller Erregung im Penis freisetzt. Dies ermöglicht den vermehrten Blutzufluß in das Glied.

Wie muß ich Viagra einnehmen?

Viagra wird über den Mund eingenommen als einmal tägliche Dosis, eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr. Um detailliertere Informationen zu erhalten, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt.

In welcher Form wird Viagra angeboten?

In 25mg, 50mg und 100mg Tabletten.

Ist Viagra verschreibungspflichtig?

Ja, es ist rezeptpflichtig.

Gibt es irgendwelche Nebenwirkungen bei Viagra?

Wie bei jedem Arzneimittel gibt es Nebenwirkungen bei manchen Anwendern. Die häufigsten Nebenwirkungen bei mit Viagra behandelten Patienten in der Testphase waren: Kopfschmerz, Hitzewallungen, Magenschmerzen sowie milde und vorübergehende Änderungen im Sehvermögen (Farbwahrnehmungsveränderungen, Lichtempfindlichkeit und verschwommenes Sehen).

Kann Viagra parallel zu anderen Behandlungen von Impotenz angewendet werden?

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Viagra bei Anwendung in Kombination mit anderen Behandlungsformen der Impotenz wurde bisher nicht untersucht. Gegenwärtig wird eine kombinierte Behandlung mit Viagra und anderen Methoden nicht empfohlen.

Was passiert, wenn ich andere Arzneimittel auch nehmen muß?

Diskutieren Sie immer mit Ihrem Arzt alle Arzneimittel, die Sie einnehmen, sowohl verschreibungspflichtige als auch rezeptfreie Potenzmittel. Nur so können Sie den bestmöglichen Rat für Ihre Situation erhalten. Gegenwärtig wird davon abgeraten, Viagra zu nehmen, wenn Sie Nitroglycerin einnehmen, weil diese Kombination zu gefährlichen Blutdrucksenkungen führen kann.

Viagra online bestellen

– Beachtenswertes vor dem Kauf
Sie können Viagra online kaufen oder auch in einer Apotheke. In beiden Fällen muß dem Apotheker ein Rezept vorliegen.

Der Gang in die Apotheke ist im Grunde die einfachste Möglichkeit – Sie lesen jedoch vermutlich diese Zeilen, weil Sie über das Internet Viagra, oder irgendein anderes Potenzmittel kaufen möchten.
Online Apotheken verwenden zwei verschiedene Methoden, um Ihnen dies zu ermöglichen.

  1. Sie kaufen Viagra online und senden danach per Post ein Rezept Ihres Arztes an die Apotheke, die Ihnen dann Viagra zusendet.
  2. Sie kaufen Viagra online und füllen einen Fragebogen aus, anhand dessen ein Arzt Ihnen ein Rezept ausstellen kann, das er in Ihrem Auftrag direkt an eine Versandapotheke übermittelt, die Ihnen Viagra zusendet.

Methode 2 ist sicher die schnellere Möglichkeit, um Viagra zu bestellen.

Die Beantwortung eines online Fragebogens ist natürlich mit einer ‚Live‘-Arztkonsultation qualitativ nicht vergleichbar. Wenn Sie also Viagra auf diesem Weg kaufen möchten, sollte Ihnen der eingeschränkte Charakter einer solchen online Konsultation bewußt sein:

Insbesondere kritisch hinsichtlich der online Bestellung und Anwendung von Viagra ist dabei die Frage, ob Sie nitrathaltige Arzneimittel einnehmen. Wenn Sie sich in dieser Hinsicht nicht ganz sicher sind, fragen Sie besser Ihren Arzt oder Apotheker bevor Sie Viagra online kaufen.

Gleiches gilt, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob bei Ihnen eine der Anwendungsbeschränkungen oder Gegenanzeigen für die Einnahme von Viagra vorliegt.

Wenn Sie nach Webseiten suchen, über die Sie Viagra online bestellen können, ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß Sie auch auf illegale Angebote treffen.
Folgende Merkmale sind verdächtig:

  • Preise sind in US$ ausgezeichnet
  • 5er, 10er, 15er, 25er und 30er Packungen (=US-Packungseinheiten)
  • Preise sind verdächtig niedrig
  • Zahlungsabwicklung über PayPal
  • Zahlungsdaten werden auf unverschlüsselter Seite abgefragt
  • computer-übersetzte Texte

Wenn Ihre online Bestellung von einer EU-zugelassenen Apotheke erfüllt wird – und das ist die einzige empfohlene Möglichkeit – dann erhalten Sie Viagra in versiegelter Originalverpackung mit Beipackzettel. Alles andere ist verdächtig!

Viagra Wirkung und Nebenwirkungen

Viagra ist eines der best erforschten Medikamente weltweit. Bei vorschriftsmäßiger Anwendung treten neben der erwünschten Wirkung gelegentlich auch Nebenwirkungen auf, die jedoch überwiegend leicht und von kurzer Dauer sind.
Mit höherer Dosierung nehmen die Schweregrade der Nebenwirkungen zu.

Bisher dokumentierte Nebenwirkungen von Viagra sind:

Nebenwirkungen:
Kopfschmerzen (12,8%)
Flush: Hautrötung
und Hitzegefühl (10,4%)
Dyspepsie
Bauchbeschwerden(4,6%)
Sehstörungen (1,9%)
Schwindel (1,2%)
Verstopfung der Nase (1,1%)
Muskelschmerzen
Infektionen

Bitte teilen Sie schwere oder lang anhaltende Nebenwirkungen Ihrem Arzt mit. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Auflistung enthalten sind.

Blutdruck und besondere Sicherheitshinweise bezüglich Nitrate

Viagra wirkt, indem der Abbau des gefäßerweiternden Metaboliten cGMP (Cyclo-Guanosin-MonoPhosphat) gehemmt wird. Deshalb führt die Einnahme von Sildenafil in Viagra zu einer allgemeinen Gefäßerweiterung mit der Folge des Absinkens des Blutdrucks – ca. 10 mmHg bei gesunden Personen.
Solche Blutdrucksenkungen können v.a. dann verstärkt, auch gefährlich verstärkt werden, wenn ein anderes gefäßerweiterndes Medikament zusätzlich eingenommen wird. Und hier ist v.a. die Klasse der nitrathaltigen Medikamente zu nennen, die bei Männern im mittleren und höheren Alter mit Herzbeschwerden häufiger verschrieben wird.

Nitrate dürfen keinesfalls gleichzeitig mit Viagra eingenommen werden!
Nitrathaltige Medikamente sind z.B.:

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel nehmen müssen, ist die Einnahme von Viagra oder anderen PDE5-Hemmstoffen kritisch:
Isoket, Isosorbiddinitrat, Nitrolingual Spray®, Sorbitrate®, Isosorbidmononitrat, Monoket®, Imdur®, Ismo®, Isordil®, Nitroglyzerin, Nitrek (transdermal), Nitro-Bid®, Nitrodisc, Nitro-Dur®, Deponit® Transdermal, Pentaerithrityltetranitrat, Sodiumnitroprussid, Nitroglyn, Nitrol® Salbe (Apoll-Kit)® oder Apoll-Set, Nitro-Par, Dilarate®-SR, Transderm-Nitro®, Nitro-Time, Nitrostar®, Nitrong, Erythatyltetranitrat, Nitrogard u.a.

Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Apotheker oder Arzt, ob das Medikament, das Sie täglich nehmen, Nitrate enthält. In diesem Fall sollten Sie Viagra nicht einnehmen, oder nur nach ausdrücklicher Rücksprache mit Ihrem Arzt (eventuell kann eine einschleichende Dosierung unter seiner Anleitung versucht werden)!

Viagra Anwendung

Dosierung: 50 mg Sildenafilcitrat eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr. Eine fetthaltige Mahlzeit verzögert den Zeitpunkt der maximalen Wirkung um etwa 60 Minuten. Im statistischen Durchschnitt tritt die Wirkung nach 36 Minuten ein.

Viagra sollte nicht häufiger als einmal täglich eingenommen werden. Je nach Wirkung und Nebenwirkungen kann die Dosis auf 100 mg erhöht werden oder sollte auf 25 mg reduziert werden. Beachten Sie auch:

Sondersituationen

Folgende Situationen bzw. Diagnosen lassen eine vorsichtige Einstiegsdosierung von 25 mg ratsam scheinen:

  • Alter > 65 Jahre
  • Leberzirrhose
  • Nierenfunktionseinschränkung
  • Gleichzeitgige Einnahme von sog. P450 3A4-Inhibitoren: Ketoconazol, Itraconazol, Erythromycin, Ritonavir. Diese werden eingesetzt z.B. bei Pilzinfektionen, Tuberkulose und Virusinfektionen (HIV)
  • Gleichzeitgige Einnahme von Cimetidin, oft eingesetzt bei Magengeschwüren, -schleimhautentzündung oder Sodbrennen. Cimetidin hemmt ebenfalls den Abbau von Sildenafil und kann so u.U. zu Überdosierungsproblemen beitragen.

Viagra Wirkung im Detail

ViagraViagra, Sildenafilcitrat, ist der „Klassiker“ der pharmazeutischen Potenzmittel. Der Vorteil der langen Anwendungserfahrung von Viagra liegt in der Vertrautheit mit seinen Wirkungen und Nebenwirkungen und einer großen Anzahl wissenschaftlicher Studien bei verschiedenen Anwendergruppen.
Viagra ist ein Produkt des amerikanischen Pharmakonzerns Pfizer und wurde ursprünglich mit der Zielsetzung eines Herzmedikaments entwickelt. Es war dann eine Überraschung für Pfizer, daß einige Teilnehmer der Zulassungstests über ungewöhnlich kräftige Erektionen seit der Einnahme des „Herzmittels“ Viagra berichteten. Daraus wurde eine Idee: Viagra als Potenzmittel auf den Markt zu bringen. 1998 erhielt Pfizer die FDA-Zulassung für Sildenafil mit dem den Handelsnamen Viagra mit der Anwendung: ’nicht-organische‘ Impotenz.

Wie wirkt Viagra?

Viagra und sein Wirkstoff Sildenafil Citrat ist ein sog. Phosphodiesterase-Hemmstoff. Die Substanz ist in der Lage, bei den meisten ED-Patienten (ED = erektile Dysfunktion = Erektionsschwäche = Impotenz) eine Erektion zu ermöglichen und für die Dauer eines Geschlechtsverkehrs aufrecht zu erhalten (bei 69%-80% vs. 22% nach Plazebo in veröffentlichten Studien). Sildenafil in Viagra hat im Unterschied zu anderen bisher eingesetzten therapeutischen Maßnahmen die Eigenart, nur dann zu wirken, wenn der Patient sexuell erregt ist. Viagra bestellen

Ausmaß und Dauer einer Erektion hängen von der Bilanz aus Blutzufluß minus Blutabfluß in den Penisschwellkörpern ab. Die Blutzufuhr wird durch ringförmige Muskeln in der Arterienwand der Gefäße des Corpus cavernosum geregelt. Diese sind im nichterigierten Zustand angespannt und verschließen die Gefäße. Die sexuelle Erregung führt in diesen Muskelzellen der Arterienwand zur Bildung von cGMP (zyklisches Guanosinmonophosphat), das die Muskeln entspannt und den Gefäßquerschnitt daher öffnet: arterielles Blut strömt dann in die Schwellkörper, so entsteht eine Erektion.

Ein Gegenspieler des cGMP ist das Enzym Phosphodiesterase-5 (PD-5), das cGMP spaltet, unwirksam macht und einer Erektion entgegenwirkt. Sildenafil in Viagra blockiert dieses Enzym und sorgt dafür, daß auch geringere Mengen von cGMP, die bei Erektionschwäche immer noch vorhanden sind, zu einer vollständigen Entspannung der Arterienmuskeln und zur Erektion führen können.

Dieses Wirkprinzip sorgt gleichzeitig logischerweise für Nebenwirkungen, die nichts anderes sind, als Wirkungen der PD-5-Hemmung an anderen Orten des Organismus.